Einblicke in die Goldschmiedewerkstatt  

Ein Arbeitsplatz wie aus einer vergangenen Zeit. Doch damals wie heute sind die klassischen Werkzeuge die gleichen geblieben.

Gestern wie heute wird gelötet, gefeilt, poliert, repariert und instandgesetzt. Alte Techniken haben nach wie vor Bestand.

Wir geben Ihnen hier gerne einen kleinen Einblick in Werkstatt und Techniken.

   

Der Goldschmiedewerktisch typisch mit der Lederschürze.
Eingespannt in den Schraubstock das Zieheisen mit verschiedenen Lochdurchmessern.

Der Gold- bzw. Silberdraht wir je nach gewünschter Stärke durch das entsprechende Loch gezogen.

Der Draht wird gewickelt und mit der Säge durchtrennt. So entstehen Ösen in jeder gewünschte Stärke und Form.

  

 

Änderung von Ringen. Die Lötunterlage – hier eine präparierte Lötkohle die eine schnelle Erhitzung ermöglicht.

Ringpolitur in verschiedenen Arbeitsgängen – mit Polierpaste und verschiedenen Polierfilzen für Innen- und Außenpolitur.

  Für Handgravuren werden verschiedene Gravurstichel und drehbare Einspannvorrichtungen benötigt.
Die geeichte Goldwaage aus vergangener Zeit (heute durch die elektronische Waage ersetzt)

Naturstein und Probiersäure zum Prüfen von Gold  

Das Schmuckstück wird an einer verdeckten Stelle leicht angeraut. Dann zieht man die Stelle über den Naturstein. 

Auf den verbleibenden sichtbaren Streifen zieht man die Probiersäure ( 333/- , 585/-750/-) Bleibt die Anode stehen ist das Schmuckstück echt.

Für ganz feine Bohrungen – der Handbohrer

Punzierung mit Punzstempel wenn die Goldbezeichnung durch Änderung bzw. Abnutzung verloren ging – und das Schmuckstück auf Echtheit geprüft wurde. In Deutschland ist es üblich die Schmuckstücke zu punzieren und damit eine Angabe des Goldgehaltes zu geben.

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